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Mit Trauern

15 Jan

Autor: admin - Kategorie: Lifestyle

Wenn im eigenen Umfeld jemand gestorben ist, dann ist das immer schwierig, aber natürlich noch viel schlimmer für die Angehörigen. Anstatt sein Beileid persönlich auszudrücken sollte man lieber zu Karten greifen, denn Trauerkarten zeigen den Angehörigen auch sehr gut, dass man mit ihnen fühlt und für sie da ist, drängen sie aber nicht so sehr in eine Position, sich zu rechtfertigen und mit jemandem sprechen zu müssen, wenn sie noch nicht bereit dazu sind. Vor allem hat man mit Karten auch den Vorteil, dass diese von Dauer sind, so dass die Trauernden sich diese noch einmal anschauen können, wenn sie wieder etwas mehr mit dem Alltag umgehen können, dann haben sie meistens auch eher die Nerven, sich damit zu befassen, wer gedanklich bei ihnen war und Hilfe angeboten hat. So lange der Schmerz noch zu groß ist wird das oftmals gar nicht richtig wahrgenommen. Klassisch ist es so, dass man in die Karten zudem auch Geldgeschenke legen kann, die zum Beispiel verwendet werden, um neue Blumen für das Grab zu kaufen. Das ist meistens auch sinnvoller, als selbst einen Schmuck für das Grab mitzubringen, denn gerade wenn ein Mensch frisch verstorben ist häufen sich die Blumen auf Gräbern meistens und mit der Zeit reißt dieser Strom ab, so dass dann die Angehörigen anfangen, neue Blumen auflegen zu lassen, was auf lange Sicht auch viel Geld kosten kann. Generell ist es kein Fehler, auch ansonsten seine Hilfe anzubieten, allerdings sollte man nicht zu aufdringlich sein, so lange die Menschen noch in Trauer sind, damit kann man es für sie noch schlimmer machen.

Author admin

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